Hinweise für Menschen mit Behinderungen

Das Generalkonsulat ist bemüht, Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen zu unterstützen und ihnen insbesondere auch bei der Beantragung eines Reisepasses oder Personalausweises, eines Visums und bei anderen konsularischen Fragen die persönliche Vorsprache und den Kontakt zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Rahmen der baulichen Gegebenheiten zu erleichtern.

Behindertenparkplätze

Das Generalkonsulat verfügt über keine Besucherparkplätze. Im näheren Umfeld des Generalkonsulats sind nur wenige Parkmöglichkeiten vorhanden.

Zugang zum Dienstgebäude des Generalkonsulats

Das Generalkonsulat liegt in der 21. Etage eines Bürogebäudes. Zugang zum Haupteingang sowie zur Pass- und Visastelle des Generalkonsulats ist über Aufzüge auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen.

Eine bauliche oder technische Unterstützung für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es nicht.

Informationen zur Barrierefreiheit im Dienstgebäude

Der Wartebereich der Pass- und Visastelle ist barrierefrei. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.

Kontakt bei Anfragen

Für Fragen oder bei erforderlicher Unterstützung können Behinderte sich vorab telefonisch oder per E-Mail erkundigen:

Telefonzentrale: 2105 8777

E-Mail: hongkong%27%diplo%27%de,info

Allgemeine Informationen zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum Hongkongs

Alle Hongkonger Busse sind barrierefrei und haben Rampen, die ausgefahren werden können. Zudem werden auch von "The Hong Kong Society for Rehabilitation" Busse speziell für Rollstuhlfahrer zur Verfügung gestellt, sog. "Rehabusse": www.rehabsociety.org.hk/e/main.html

Hongkongs U-Bahnsystem (MTR) ist vollständig barrierefrei. Alle Stationen sind stufenlos per Rampe bzw. mit Lift zugänglich. Die MTR-Züge können ebenfalls über Rampen erreicht werden. Hierbei ist das Personal der Stationen gerne behilflich.

Die Tram ist nicht barrierefrei. Ein Zugang mit Rollstuhl ist nicht möglich.

Die Mehrzahl der Taxis in Hongkong verfügen in der Regel über keine barrierefreien Zusätze, wie z. B. eine Rampe oder eine extra Stufe. Rollstühle, Krücken und andere Gehhilfen werden jedoch kostenlos transportiert.
Es gibt jedoch auch spezielle barrierefreie Taxis, mehr Informationen dazu unter: www.diamondcab.com.hk/en/about.php
syncab.com.hk/en/about.php

Mehr Informationen zur Barrierefreiheit öffentlicher Verkehrsmittel in Hongkong finden Sie unter: accessguide.hk/?page_id=247
www.td.gov.hk/mini_site/people_with_disabilities/2009/13-2.html

Alle Fußgängerampeln in Hongkong sind barrierefrei.

Qualifizierte und gekennzeichnete Assistenzhunde haben in jede Einrichtung, jedes Geschäft oder Restaurant Zugang.

Informationen für lerneingeschränkte/behinderte Kinder finden Sie unter: www.edb.gov.hk/en/about-edb/policy/special

In Hongkong gibt es 60 lokale Schulen (Stand: September 2016) für die Erziehung von schwer lernbehinderten Kindern. Darüber hinaus sind weniger schwer lernbehinderte Kinder in regulären öffentlichen, lokalen Schulen eingeschult. Im Erziehungsministerium sind "Special Education Services" Büros Ansprechpartner für alle diesbezüglichen Fragen. Das Sprachregime im Förderunterricht ist jedoch nicht Deutsch, sondern Kantonesisch, Mandarin oder ggf. Englisch.

Eine Liste aller Schulen für lerneingeschränkte/behinderte Kinder ist unter folgendem Link zu finden: www.edb.gov.hk/attachment/en/edu-system/special/overview/factsheet/School%20List/spsche16-17.pdf

Einige Restaurants verfügen über Speisekarten in Braille.

In zahlreichen Hotels in den oberen Preisklassen sind barrierefreie Zimmer vorhanden.

Auch auf der Webseite der Hongkonger Regierung finden sich weitere wertvolle Informationen für behinderte Menschen:
www.gov.hk/en/residents/housing/socialservices/disabilities/disableservices.htm

Weitere Informationen finden sich auch auf der folgenden Webseite:

www.discoverhongkong.com/de/plan-your-trip/accessible-hong-kong/index.jsp

Informationen zur Barrierefreiheit

Blaues Schild mit Rollstuhlfahrer

Inklusion in Deutschland

disability icons

Deutschland hat als einer der ersten Staaten das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) sowie das Zusatzprotokoll am 30. März 2007 unterzeichnet und am 24. Februar 2009 ratifiziert. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, Chancengleichheit in der Bildung und in der Arbeitswelt herzustellen und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu geben.