Beurkundung der Geburt eines Kindes im Ausland

Anlässlich der Geburt eines Kindes können Sie über das Generalkonsulat einen Antrag auf Geburtsbeurkundung beim zuständigen deutschen Standesamt stellen. Ab dem 1. November 2017 ist das Standesamt des letzten deutschen Wohnsitzes für die Bearbeitung zuständig. Das Standesamt I Berlin nur noch dann, wenn noch nie ein Wohnsitz in Deutschland bestand.

Ihr Kind erhält durch Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn die Mutter und/oder der Vater Deutsche/-r sind. Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet und nur der Kindesvater ist Deutscher, ist ggf. eine vorherige Vaterschaftsanerkennung erforderlich, damit das Kind anschließend die deutsche Staatsangehörigkeit erhält. Bitte wenden Sie sich für weitere diesbezügliche Informationen an: hongkong%27%diplo%27%de,info

Zur Beantragung einer deutschen Geburtsurkunde lesen Sie bitte hier:

Beurkundung der Geburt eines Kindes im Ausland [pdf, 417.74k]

Antrag auf Beurkundung einer Auslandsgeburt im Geburtenregister [pdf, 346.24k]

Für die Antragstellung ist das persönliche Erscheinen beider Eltern sowie des Kindes notwendig!

Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Geburtsanzeige für Kinder, deren deutsche Elternteile nach dem 31.12.1999 im Ausland geboren wurden

Für deutsche Staatsangehörige, die nach dem 31.12.1999 im Ausland geboren wurden, gilt grundsätzlich, dass deren Kinder bei Geburt im Ausland die deutsche Staatsangehörigkeit nur erwerben, wenn die Eltern die Geburt des Kindes binnen eines Jahres bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung anzeigen.

Die Passage des dazu einschlägigen § 4 Abs. 4 des deutschen Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG) lautet wie folgt:

(4) Die deutsche Staatsangehörigkeit wird nicht nach Absatz 1 erworben bei Geburt im Ausland, wenn der deutsche Elternteil nach dem 31. Dezember 1999 im Ausland geboren wurde und dort seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, es sei denn, das Kind würde sonst staatenlos. Die Rechtsfolge nach Satz 1 tritt nicht ein, wenn innerhalb eines Jahres nach der Geburt des Kindes ein Antrag nach § 36 des Personenstandsgesetzes auf Beurkundung der Geburt im Geburtenregister gestellt wird; zur Fristwahrung genügt es auch, wenn der Antrag in dieser Frist bei der zuständigen Auslandsvertretung eingeht. Sind beide Elternteile deutsche Staatsangehörige, so tritt die Rechtsfolge des Satzes 1 nur ein, wenn beide die dort genannten Voraussetzungen erfüllen.

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